Heute schliefen wir mal wieder
etwas länger und wenn wir ehrlich sind, dann haben wir das die letzten Wochen
fast immer getan. Genau wie gestern, stand bei uns fast nichts auf dem
Programm, wir wollten nur irgendwann im 4 Stunden entfernen Houston sein. Das
sollte man hinbekommen. Das Frühstück im Hotel war grenzwertig und leider
funktionierte das Internet heute Morgen auch nicht. Erst nach meiner zweiten
Bitte den Router einmal neu zu starten wurde dies auch getan und das Internet
funktionierte endlich. Wir packten schnell unsere Sachen zusammen, luden alles
ins Auto und machten uns auf den Weg in Richtung des kleinen Hafens an dem
Delfintouren starten sollten. Wir wollten heute früh spontan eine Tour machen,
was sich jedoch als schwieriger herausstellte als angenommen. Die Tour am Hafen
fand immer nur um 16 Uhr statt und eine weitere war scheinbar schon in den Winterferien,
denn das Kassenhäuschen war nicht besetzt. Wir wollten aber unbedingt etwas am
Wasser machen, denn das Wetter war heute richtig gut. Es waren bestimmt so an
die 30 Grad, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Es war einfach schön,
dass wir dem kalten Wetter in Deutschland gerade zur richtigen Zeit entkommen
sind und noch ein wenig Sonne tanken dürfen. Wir entschlossen uns also an den
Strand zu fahren, was standardmäßig mit dem Auto bis 10 Meter vor dem Ufer
überhaupt kein Problem war. Wir parkten unser Auto, zogen die Schuhe aus,
krempelten die Hosen hoch und liefen in Richtung Golf von Mexiko. Das Wasser
war angenehm kühl, hatte viele Wellen und somit war das Wasser auch etwas
schlammig. Zudem war es extrem flach, weswegen wir uns für die Version „Füße
ins Wasser halten“ entschieden und einfach einige Zeit durch das Wasser und den
Sand liefen und die Zeit genossen.
Danach fuhren wir ein ganzes Stück entlang
des Strandes bevor wir uns wieder in Richtung Ortschaft machen und uns auch diese
noch einmal etwas genauer anzuschauen. Dass man hier in Texas ist, merkt man
absolut nicht. Die Häuser erinnerten alle an die Karibik mit ihren bunten
Farben und auch im Ort waren die Geschäfte mit Haien, Kraken und anderen
maritimen Dekorationsartikel geschmückt. Das super Wetter und die lockere
Atmosphäre gaben seinen Teil zur karibischen Stimmung dazu. Auch wenn es uns
hier richtig gut gefallen hat und wir uns sicher sind, dass diese ecke
besonders im Sommer (in der Hauptsaison) ein wirklich toller Ort für einen
Urlaub ist, so mussten wir dennoch die Fahrt in Richtung Houston antreten, denn
die ist leider noch lang genug.
Wir machten uns also auf den Weg in Richtung
Ende der Insel, wo uns eine kostenlose Fähre zurück aufs Festland (500 m
weiter) bringen sollte. Bei der Überfahrt (wir standen praktischerweise in
erster Reihe) sah ich ihn, den freischwimmenden, wilden Delphin der direkt vor
unserem Boot hochsprang und wieder ins Wasser abtauchte.
Die restliche Reise
war eher unspektakulär und während ich las fuhr Andres uns Richtung Houston, wo
wir etwas müde in unserem Hotel eincheckten. Das Hotel ist super, es gab neben
dem kostenlosen Frühstück auch ein
kostenloses Abendbrot inkl. Wein und Bier und unser Zimmer war groß, sauber und
hatte sogar eine Küche. Hier können wir unsere letzten 2 Tage sicherlich
genießen können, bevor es dann auch schon bald wieder zurück ins kalte
Deutschland geht.
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