Dienstag, 29. November 2016

21. Tag 27.11.2016 Port Aransas - Houston


Heute schliefen wir mal wieder etwas länger und wenn wir ehrlich sind, dann haben wir das die letzten Wochen fast immer getan. Genau wie gestern, stand bei uns fast nichts auf dem Programm, wir wollten nur irgendwann im 4 Stunden entfernen Houston sein. Das sollte man hinbekommen. Das Frühstück im Hotel war grenzwertig und leider funktionierte das Internet heute Morgen auch nicht. Erst nach meiner zweiten Bitte den Router einmal neu zu starten wurde dies auch getan und das Internet funktionierte endlich. Wir packten schnell unsere Sachen zusammen, luden alles ins Auto und machten uns auf den Weg in Richtung des kleinen Hafens an dem Delfintouren starten sollten. Wir wollten heute früh spontan eine Tour machen, was sich jedoch als schwieriger herausstellte als angenommen. Die Tour am Hafen fand immer nur um 16 Uhr statt und eine weitere war scheinbar schon in den Winterferien, denn das Kassenhäuschen war nicht besetzt. Wir wollten aber unbedingt etwas am Wasser machen, denn das Wetter war heute richtig gut. Es waren bestimmt so an die 30 Grad, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Es war einfach schön, dass wir dem kalten Wetter in Deutschland gerade zur richtigen Zeit entkommen sind und noch ein wenig Sonne tanken dürfen. Wir entschlossen uns also an den Strand zu fahren, was standardmäßig mit dem Auto bis 10 Meter vor dem Ufer überhaupt kein Problem war. Wir parkten unser Auto, zogen die Schuhe aus, krempelten die Hosen hoch und liefen in Richtung Golf von Mexiko. Das Wasser war angenehm kühl, hatte viele Wellen und somit war das Wasser auch etwas schlammig. Zudem war es extrem flach, weswegen wir uns für die Version „Füße ins Wasser halten“ entschieden und einfach einige Zeit durch das Wasser und den Sand liefen und die Zeit genossen.





Danach fuhren wir ein ganzes Stück entlang des Strandes bevor wir uns wieder in Richtung Ortschaft machen und uns auch diese noch einmal etwas genauer anzuschauen. Dass man hier in Texas ist, merkt man absolut nicht. Die Häuser erinnerten alle an die Karibik mit ihren bunten Farben und auch im Ort waren die Geschäfte mit Haien, Kraken und anderen maritimen Dekorationsartikel geschmückt. Das super Wetter und die lockere Atmosphäre gaben seinen Teil zur karibischen Stimmung dazu. Auch wenn es uns hier richtig gut gefallen hat und wir uns sicher sind, dass diese ecke besonders im Sommer (in der Hauptsaison) ein wirklich toller Ort für einen Urlaub ist, so mussten wir dennoch die Fahrt in Richtung Houston antreten, denn die ist leider noch lang genug.
Wir machten uns also auf den Weg in Richtung Ende der Insel, wo uns eine kostenlose Fähre zurück aufs Festland (500 m weiter) bringen sollte. Bei der Überfahrt (wir standen praktischerweise in erster Reihe) sah ich ihn, den freischwimmenden, wilden Delphin der direkt vor unserem Boot hochsprang und wieder ins Wasser abtauchte.





Die restliche Reise war eher unspektakulär und während ich las fuhr Andres uns Richtung Houston, wo wir etwas müde in unserem Hotel eincheckten. Das Hotel ist super, es gab neben dem kostenlosen Frühstück  auch ein kostenloses Abendbrot inkl. Wein und Bier und unser Zimmer war groß, sauber und hatte sogar eine Küche. Hier können wir unsere letzten 2 Tage sicherlich genießen können, bevor es dann auch schon bald wieder zurück ins kalte Deutschland geht.

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