Dienstag, 22. November 2016

15. Tag 21.11.2016 Alpine - Big Bend NP - Sanderson


Heute ging es von Alpine Richtung Big Bend Nationalpark. Die Fahrt dauerte etwa anderthalb Stunden. Es ging immer weiter in Richtung Chisos Mountains und die Landschaft wurde zunehmend hügeliger. Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center fuhren wir in Richtung Santa Elena Canyon. Das erste Highlight des Nationalparks und entstanden durch den Rio Grande., dem Grenzfluss zwischen den USA und Mexiko. Der Trail führt uns etwa eine Stunde hinein in den Canyon. Ein schöner Spaziergang entlang des Flusses. Es ging dabei zwar teilweise etwas nach oben aber weder unsere konditionellen Defizite noch Catrins Höhenangst konnten uns dabei aufhalten. Ein paar schöne Fotos geschossen und es ging den gleichen Weg wieder zurück Richtung Parkplatz. Dann fuhren wir, vorbei an etlichen kleinen und großen Trails (von denen wir noch einige kurze lang liefen),  in Richtung Chisos Basin. Es lief auf einmal eine Große Spinne über die Straße. Die musste natürlich auch gleich im Bild festgehalten werden. Im Chisos Bassin befindet sich ein weiteres Visitor Center. Highlight des Bassins ist das so genannte Window. Über einen kurzen Trail gelangten wir zu verschiedenen Viewing Points von denen man diesen Spalt zwischen den Bergen gut betrachten konnte.  Danach ging es weiter zum Rio Grande Village. Auf dem Weg besuchten wir (über eine nicht asphaltierte Straße erreichbar) die Hot Springs. Diverse Amerikaner tummelten sich in und um das kleine Warme Becken welches direkt an einem Fluss liegt. Wir sparten uns das „Badevergnügen“ und fuhren noch den Rest Richtung Rio Grande Village. Von einem Viewing Point am Ende der Straße konnte man hinüber nach Mexiko gucken, wo ein kleines Camp sehen konnte in dem Menschen mit Pferden unterwegs waren. Der Park ist riesig und an einem Tag schafft man leider nicht mal annährend die Hälfte. Schon alleine um von einem Visitor Center zum anderen zu kommen, brauchten wir teilweise über eine Stunde. Viele der Straßen und Wanderwege waren auch nur mit Geländewagen erreichbar, die Hauptstraßen hatten aber zum Glück alle einen guten Zustand und waren leicht befahrbar.  Bei Sonnenuntergang fuhren wir noch etwa drei Stunden aus dem Park hinaus bis nach Sanderson, wo wir unsere Nacht verbringen. Hierbei habe ich mir mal die Mühe gemacht und habe alle uns entgegen kommenden Autos auf der Strecke von Marathon bis Sanderson zu zählen. Es waren genau sieben. Am Motel angekommen checkten wir sofort ein und mussten leider feststellen, dass es hier im Ort mal so gar nichts gibt. Weder ein Supermarkt noch ein Restaurant, wir mussten also zum Abendbrot Teile unseres Süßigkeitenvorrats aufbrauchen – es gibt wohl schlimmeres. Der Motelinhaber kam kurz nachdem wir eingecheckt haben auch zu uns ins Zimmer und brachte uns ein ganzes Tablett voll Kekse, Donuts etc. Er musste unseren Hunger wohl schon gehört haben – trotzdem etwas seltsam.














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