Heute ging es von Alpine Richtung
Big Bend Nationalpark. Die Fahrt dauerte etwa anderthalb Stunden. Es ging immer
weiter in Richtung Chisos Mountains und die Landschaft wurde zunehmend
hügeliger. Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center fuhren wir in Richtung
Santa Elena Canyon. Das erste Highlight des Nationalparks und entstanden durch
den Rio Grande., dem Grenzfluss zwischen den USA und Mexiko. Der Trail führt
uns etwa eine Stunde hinein in den Canyon. Ein schöner Spaziergang entlang des
Flusses. Es ging dabei zwar teilweise etwas nach oben aber weder unsere konditionellen
Defizite noch Catrins Höhenangst konnten uns dabei aufhalten. Ein paar schöne
Fotos geschossen und es ging den gleichen Weg wieder zurück Richtung Parkplatz.
Dann fuhren wir, vorbei an etlichen kleinen und großen Trails (von denen wir noch
einige kurze lang liefen), in Richtung Chisos
Basin. Es lief auf einmal eine Große Spinne über die Straße. Die musste
natürlich auch gleich im Bild festgehalten werden. Im Chisos Bassin befindet sich
ein weiteres Visitor Center. Highlight des Bassins ist das so genannte Window.
Über einen kurzen Trail gelangten wir zu verschiedenen Viewing Points von denen
man diesen Spalt zwischen den Bergen gut betrachten konnte. Danach ging es weiter zum Rio Grande Village.
Auf dem Weg besuchten wir (über eine nicht asphaltierte Straße erreichbar) die
Hot Springs. Diverse Amerikaner tummelten sich in und um das kleine Warme Becken
welches direkt an einem Fluss liegt. Wir sparten uns das „Badevergnügen“ und
fuhren noch den Rest Richtung Rio Grande Village. Von einem Viewing Point am Ende
der Straße konnte man hinüber nach Mexiko gucken, wo ein kleines Camp sehen
konnte in dem Menschen mit Pferden unterwegs waren. Der Park ist riesig und an
einem Tag schafft man leider nicht mal annährend die Hälfte. Schon alleine um
von einem Visitor Center zum anderen zu kommen, brauchten wir teilweise über
eine Stunde. Viele der Straßen und Wanderwege waren auch nur mit Geländewagen
erreichbar, die Hauptstraßen hatten aber zum Glück alle einen guten Zustand und
waren leicht befahrbar. Bei
Sonnenuntergang fuhren wir noch etwa drei Stunden aus dem Park hinaus bis nach
Sanderson, wo wir unsere Nacht verbringen. Hierbei habe ich mir mal die Mühe
gemacht und habe alle uns entgegen kommenden Autos auf der Strecke von Marathon
bis Sanderson zu zählen. Es waren genau sieben. Am Motel angekommen checkten
wir sofort ein und mussten leider feststellen, dass es hier im Ort mal so gar
nichts gibt. Weder ein Supermarkt noch ein Restaurant, wir mussten also zum
Abendbrot Teile unseres Süßigkeitenvorrats aufbrauchen – es gibt wohl
schlimmeres. Der Motelinhaber kam kurz nachdem wir eingecheckt haben auch zu
uns ins Zimmer und brachte uns ein ganzes Tablett voll Kekse, Donuts etc. Er
musste unseren Hunger wohl schon gehört haben – trotzdem etwas seltsam.
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