Freitag, 2. Dezember 2016

22. Tag 28.11.2016 Houston

Heute ist es so weit, unser letzter Tag ist angebrochen, denn Morgen ist Abreise und das zählt ja nicht wirklich. Schon schade wie schnell die Zeit doch immer vergeht und wir schon in wenigen Stunden im Flugzeug sitzen werden. Den heutigen Tag wollten wir daher noch einmal sinnvoll nutzen und uns Houston ein wenig anschauen. Nach der Stärkung am Frühstücksbuffet ging es daher Richtung Downtown, wo wir uns ein wenig umschauen wollten. Wir parkten unser Auto (wieder nur 1$ pro Stunde) und suchten das Besucherzentrum, dass eigentlich auf der anderen Seite vom Parkplatz sein sollte. Das war es natürlich nicht mehr und die Damen im Flur sagten uns, wo wir dieses nun finden würden – etliche Blocks entfernt. Wir machten uns also auf den Weg in Richtung Hilton Hotel, wo angeblich in der Lobby das Besucherzentrum ist. Da sahen wir ihn, den grünen Bus namens D-Link, der wie in Dallas auch kostenlos durch Downtown fährt – perfekt. Wir stiegen ein und ließen uns bequem zum Hilton fahren, wo tatsächlich in der Lobby eine Information war. Ich bezweifle allerdings, dass es sich hierbei um das offizielle Besucherzentrum handelte, denn die Straßenschilder mit der Aufschrift Besucherzentrum, zeigten immer in die entgegengesetzte Richtung zum Convention Center. Wir wollten eh nur eine Stadtkarte haben und da reichte uns der winzige Tisch im Hilton. Nach einem kurzen Besuch bei Starbuchs (ein kleiner Kakao für 4,60 €) ging es anschließend in den gegenüberliegenden Park. Hier waren einige Kunstgegenstände ausgestellt. Außerdem ein Football mit dem Countdown zum nächsten Super Bowl, welcher in Houston ausgetragen wird und eine Selfiebox, die wir ausgiebig benutzen um alberne Bilder zu schießen.
Nachdem wir jeden Winkel des Parks fotografiert hatten, ging es zurück zum Bus. Unser Bus fuhr mit einem Affentempo fast an uns vorbei um dann eine Haltestelle später für 10 Minuten zu halten, da unser Busfahrer erst einmal genüsslich am Telefonieren war. Wir waren leicht irritiert. Am nächsten Park stiegen wir aus um festzustellen, dass es plötzlich richtig stürmt, sodass sogar der Springbrunnen quasi davonflog. Einige weitere Bilder später ging es dann auch schon wieder in Richtung Auto um dann das San Jacinto Monument etwas außerhalb von Houston zu besichtigen.

Dies ist nach dem Washington Monument das 2. höchste der USA. Es steht für die Unabhängigkeit und den Sieg der Texaner über Mexiko, weswegen es auch den einzelnen Stern an der Spitze hatte. Wir gingen in das Monument, indem sich ein kleines Museum befand und ein Fahrstuhl, der einen für 6$ auf die Spitze fuhr. Da ich mit meiner Höhenangst dazu absolut keine Lust hatte und Andreas nicht unbedingt gewillt war es alleine zu machen gingen wir wieder und fuhren auf die anderen Straßenseite, wo sich ein altes Kriegsschiff aus dem 2. Weltkrieg befindet welches man für 12$ besichtigen konnte. Uns war das zu teuer, somit fuhren wir wieder Richtung Fähre, die auch hier kostenlos war.



Nach einer kurzen Stärkung bei Jack in a Box ging es weiter zum Williamstower und der Water Wall, die sich direkt bei einer der wohl größten Einkaufszentren Amerikas befanden. Der Williamstower erinnerte mich ein wenig an den ehemaligen Searstower in Chicago und die Water Wall war einfach nur beeindruckend. Wir standen mehrere Minuten einfach nur davor und schauten den Wassermengen zu, wie sie von ganz oben runterstürzten.

Nachdem wir dieses Spektakel ausgiebig bewundert hatten, spazierten wir noch ein wenig durch das riesige Einkaufszentrum, das als Mittelpunkt einen riesigen Weihnachtsbaum in einer Schlittschuhbahn hatte, das war schon ziemlich cool, auch wenn noch nicht so viele Kinder am Fahren waren. Wir entschlossen uns keiner weiteren Sachen mehr zu kaufen, da bereits jetzt schon fraglich ist, ob wir überhaupt alles mitnehmen könnten und fuhren zurück zum Hotel, wo wir uns noch einmal kurz ausruhen wollten, bevor es dann zur Cheesecake Factory gehen sollte, als Urlaubsabschlussessen. Wir begonnen schon einmal mit der groben Sortierung unserer Schmutzwäsche und aßen noch kurz eine kleine Vorspeise im Hotel (kostenloses Mac&Cheese und Chicken Wings) bevor wir uns dann weiter in Richtung Cheesecake Factory machten. Das Essen war wie immer reichlich, lecker und ziemlich teuer und der Kuchen einfach nur göttlich. Wir würden zwar normal niemals für ein Stück Kuchen 8 € bezahlen, aber dieser Kuchen ist jeden Cent wert. Unsere restliche Abendgestaltung bestand aus Wäsche waschen (unser Hotel hatte kostenlose Waschmaschinen und Trockner, die wir allesamt blockierten), Flugtickets ausdrucken (auch hier standen kostenlose PCs und ein Drucker zur Verfügung) und sortieren der ganzen Einkaufstüten. Die Koffer selbst packten wir jedoch noch nicht, dazu bleibt morgen noch immer genug  Zeit.



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