Sonntag, 4. Dezember 2016

23./24. Tag 29./30.11.2016 Houston - Amsterdam - Bremen (Rückreise)


Da war er nun, der Tag den wir so lange wie möglich verdrängen wollten, der Abflugtag. Leider endet jeder Urlaub irgendwie immer viel zu früh und die Zeit hat wie immer nicht ausgereicht um alles zu sehen und zu erleben. Wir starteten unseren Tag wieder mit einem ausgiebigen Frühstück und mussten dann dringend die Koffer packen. Wir haben natürlich viel zu viel geshoppt und die Einkaufstüten stapelten sich im Hotelzimmer. Das wurde noch ein ganz schön hartes Stück Arbeit, die neu gekauften Errungenschaften auch zu verstauen. Unser Ziel war es, die Koffer mit allen zerbrechlichen Sachen und Kleidungen zu füllen und die schweren Hosen z.B. in den Handgepäckskoffer zu stecken. Wir machten uns trotz mangelnder Motivation ganz gut und um 10 Uhr waren bereits die großen Koffer gefüllt, leider nahm die Anzahl der Tüten irgendwie nicht ab. Auf diesen Schock wurden erst einmal die Reste von der Cheesecake Factory gegessen und ausgiebig geduscht, vertagen ist manchmal einfach etwas einfacher. Kurz bevor wir aus dem Hotel auschecken mussten, stopften wir alle anderen Sachen in die Handgepäckskoffer und unsere Rucksäcke sowie in die Plastiktüte, die ich zusätzlich zu meiner Kameratasche noch als Handgebäck durchschleusen wollte. Da wir ja noch nicht genug Krempel eingepackt hatten, ging unser erster Stopp vor dem Flughafen zu einem Walmart um noch ein paar Süßigkeiten zu kaufen, die wir in Deutschland einfach nicht bekommen. Der Einkauf fiel allerdings deutlich kleiner aus, als wir es normal gemacht hätten.

Am Flughafen angekommen tankten wir schnell unser Auto voll (8$) und gaben unser schrottiges Gefährt ab. Der Schuttlebus brachte uns schnell zum Terminal und dann hieß es mal wieder warten. Natürlich war unser Schalter der vollste und es dauerte einige Zeit, bis wir unsere Koffer endlich abgeben durften. Wir hatten viel Zeit eingeplant, daher war es zeitlich kein Problem, jedoch hatten wir uns bereits den Temperaturen in Deutschland passend angezogen und somit schwitzten wir in unserer langen Kleidung, da es in Houston auch kurz vor Dezember noch immer um die 28 Grad waren. Bei der Kofferabgabe der Schock, die wollten unsere Handgepäckskoffer wiegen – ach du Scheiße. Damit hatten wir natürlich nicht gerechnet und die 12 erlaubten kg, waren natürlich auch nicht so viel, da hierzu nicht nur der Handgepäckskoffer sondern auch unsere Rücksäcke zählten. Alles zusammen hat pro Person bestimmt an die 20 kg gewogen. Wir hatten ungemein Glück mit der Mitarbeiterin, die uns einen Teil in den Koffer packen lies und uns dann trotzdem durchwinkte – noch einmal Schwein gehabt. Im Flugzeug angekommen der nächste Schock, dieses Flugzeug war für kleine, schlanke Menschen gebaut. Die Sitze waren sehr eng und die Armlehne ließ sich nur halb hochklappen. Es war so unbequem und die 9 Stunden wären der absolute Horror gewesen, wenn der Mann der neben mir saß nicht von der Stewardess umgesetzt worden wäre, da es noch ein paar Plätze frei waren und die versucht hatten allen ein wenig mehr Platz zu geben. Wir waren richtig froh, bis das Flugzeug zum Starten kam. Wir waren erst wenige Meter in der Luft plötzlich gab es einen lauten Knall, es ruckelte unter uns und unser Flugzeug gewann einfach nicht an Höhe. Bei uns machte sich Panik breit und wir hatten beide ein sehr ungutes Gefühl und waren angespannt. Was das war, wissen wir natürlich nicht, aber scheinbar war das Flugzeug ja trotzdem flugtüchtig.

Der Flug war lang und total nervig. Scheinbar hat sich die Fluggesellschaft gedacht, alle Babys (bestimmt so 9 Stück) in einem Abteil, unserem, unterzubringen. So verbrachten wir die 9 Stunden Flug mit Non-Stopp Babygebrüll, abwechselnd mal nur eins, dann mal ein Duo, Trio oder Quartett – einfach nur anstrengend. Es gab vielleicht eine Stunde, wo mal alle gleichzeitig ruhig waren. Nach dem langen Flug ging es in Amsterdam dann schnell zum nächsten Terminal und dann saßen wir auch schon im Flug nach Bremen. In Bremen wurden wir von Andreas Vater abgeholt und fielen dann komplett erschöpft ins Bett um ein paar Stunden Schlaf nachzuholen.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen